Zinseszinsrechner

Berechne, wie dein Vermögen mit Zinseszins und einer monatlichen Sparrate über die Jahre wächst.

Endkapital74.594,83 €
Eingezahlt
46.000,00 €
Zinserträge
28.594,83 €
Diagrammwerte als Tabelle
JahrKapital
112.967 €
216.087 €
319.365 €
422.812 €
526.435 €
630.243 €
734.246 €
838.454 €
942.877 €
1047.527 €
1152.414 €
1257.551 €
1362.951 €
1468.628 €
1574.595 €

Kapitalentwicklung über 15 Jahre

Detailtabelle anzeigen
JahrEingezahltZinsenKapital
112.400,00 €567,39 €12.967,39 €
214.800,00 €1.286,60 €16.086,60 €
317.200,00 €2.165,39 €19.365,39 €
419.600,00 €3.211,93 €22.811,93 €
522.000,00 €4.434,80 €26.434,80 €
624.400,00 €5.843,03 €30.243,03 €
726.800,00 €7.446,09 €34.246,09 €
829.200,00 €9.253,96 €38.453,96 €
931.600,00 €11.277,11 €42.877,11 €
1034.000,00 €13.526,55 €47.526,55 €
1136.400,00 €16.013,87 €52.413,87 €
1238.800,00 €18.751,23 €57.551,23 €
1341.200,00 €21.751,44 €62.951,44 €
1443.600,00 €25.027,92 €68.627,92 €
1546.000,00 €28.594,83 €74.594,83 €

So wächst dein Geld mit Zinseszins

Der Zinseszinseffekt ist einer der wichtigsten Hebel beim langfristigen Vermögensaufbau. Zinsen, die deinem Kapital gutgeschrieben werden, werfen in den Folgejahren selbst wieder Zinsen ab. Über lange Laufzeiten führt das zu exponentiellem statt linearem Wachstum.

Genau das macht der Zinseszinsrechner sichtbar: Er trennt die eingezahlte Summe von den Zinserträgen und zeigt im Jahresverlauf, wie der Zinsanteil mit der Zeit immer stärker zum Wachstum beiträgt.

Die Rechnung dahinter

Klassisch wird Zinseszins über die Formel Endkapital = Startkapital × (1 + Zinssatz)^Jahre berechnet. Kommt eine regelmäßige Sparrate hinzu, summiert der Rechner zusätzlich jede Einzahlung mit ihrer jeweils verbleibenden Verzinsungsdauer auf – Monat für Monat statt nur einmal im Jahr.

Die drei Stellschrauben sind Zinssatz, Laufzeit und Sparrate. Die Laufzeit wirkt dabei am stärksten, weil sie exponentiell eingeht: Wer früher anfängt, profitiert überproportional, selbst bei kleinen Beträgen.

Rechenbeispiel: 10.000 € über 20 Jahre

Angenommen, du legst 10.000 € einmalig zu 5 % pro Jahr bei jährlicher Verzinsung an, ohne weitere Einzahlungen. Nach 20 Jahren sind daraus rund 26.530 € geworden – mehr als das 2,6-Fache, obwohl du nichts hinzugefügt hast.

Mehr als die Hälfte des Zuwachses entsteht dabei in der zweiten Hälfte der Laufzeit. Das ist der Kern des Zinseszinseffekts: Er beschleunigt sich, je länger das Kapital arbeitet.

Typische Fehler beim Schätzen

Im Kopf unterschätzen die meisten Menschen langfristiges Wachstum deutlich, weil sie linear statt exponentiell denken. Achte außerdem auf reale statt nominaler Werte: Eine Rendite von 5 % bei 2 % Inflation entspricht real nur rund 3 % Kaufkraftzuwachs.

Bedenke ebenfalls, dass der Rechner Zinsen vor Steuern und Kosten ausweist. Für eine Betrachtung nach Abgeltungssteuer hilft dir der Tagesgeld- & Festgeldrechner mit Steueroption.

Häufige Fragen

Wie funktioniert der Zinseszinsrechner?

Du gibst Startkapital, monatliche Sparrate, Zinssatz pro Jahr und Laufzeit ein. Der Rechner simuliert die Kapitalentwicklung Periode für Periode und zeigt Endkapital, eingezahlte Summe und Zinserträge.

Was ist der Zinseszinseffekt?

Beim Zinseszins werden bereits gutgeschriebene Zinsen in den Folgeperioden selbst wieder verzinst. Dadurch wächst das Kapital exponentiell – je länger die Laufzeit, desto stärker der Effekt.

Monatliche oder jährliche Zinsgutschrift?

Bei monatlicher Gutschrift werden Zinsen zwölfmal pro Jahr berechnet und mitverzinst, was das Endkapital gegenüber jährlicher Gutschrift leicht erhöht.

Welcher Zinssatz ist realistisch?

Das hängt von der Anlageform ab: Tagesgeld liegt meist im niedrigen einstelligen Prozentbereich, breit gestreute Aktien-ETFs erzielten langfristig historisch rund 6–8 % vor Kosten. Künftige Renditen sind nicht garantiert – rechne konservativ und betrachte mehrere Szenarien.

Wie stark beeinflusst die Laufzeit das Ergebnis?

Sehr stark, weil die Laufzeit exponentiell eingeht. Eine Verdopplung der Jahre führt zu deutlich mehr als einer Verdopplung des Endkapitals. Früh anzufangen ist daher wirkungsvoller als später hohe Beträge einzuzahlen.

Sind Steuern und Inflation berücksichtigt?

Nein, der Rechner zeigt die nominale Brutto-Entwicklung vor Steuern und Inflation. Für eine Netto-Betrachtung nutze den Tagesgeld- & Festgeldrechner; zur Kaufkraft ziehe die erwartete Inflation vom Zinssatz ab.